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Mithridates im Paradies
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Eine einzige Sprache wurde im Paradies gesprochen. Mithridates, der letzte Gegner des universalen römischen Imperiums, sprach dagegen zweiundzwanzig Sprachen und verlor den Kampf gegen Rom. ´´Paradies´´ und ´´Mithridates´´ sind die beiden Pole des europäischen Denkens der Sprache, deren jahrhundertelangen Streit das vorliegende Buch nachzeichnet und für deren höchst unwahrscheinliche Versöhnung es plädiert. Sprache ist in der Geschichte des europäischen Denkens eher als störend empfunden worden, sei es daß sie als Mittel der Verführung (Eva, Babel) vorgeführt wurde, sei es daß man sie als Hindernis der wahren Erkenntnis ausmachte. Daß Sprache außerdem noch in der Mannigfaltigkeit der vielen verschiedenen Sprache auftrat, konnte daher nur als eine zusätzliche Bestrafung des Menschengeschlechts verstanden werden. Im Grunde hat sich an diesem allgemeinen, von den europäischen Gründungsmythen erhobenen Befund bis heute wenig geändert. Sprachlosigkeit oder zumindest Einsprachigkeit - dasParadies - bleibt die Sehnsucht der westlichen Menschheit. Dabei hatte sich im Verlauf der historischen Entwicklung - ausgehend von der rhetorischen und poetischen Freude an sprachlicher Kreativität - durchaus eine Opposition zu dieser zähneknirschenden Sprachkritik herausgebildet: Seit der Renaissance gibt es eine Liebe zu den Sprachen, und insbesondere seit Leibniz entdeckt Europa die Sprachen als einen wunderbaren Reichtum des menschlichen Geistes. Das Projekt der Sprachwissenschaft verdankt sich eigentlich der Erkundung dieser kostbaren Verschiedenheit des Denkens. An seinem Ende vermählt es sich allerdings wieder mit dem alten Sprachhaß der Philosophie. Der exklusive Blick auf die angeborene biologische Sprachfähigkeit und die politisch-ökonomische Vereinheitlichung der Menschheit läßt der Liebe zur Sprache und den sprachlichen Verschiedenheiten immer weniger Raum im Denken und Fühlen der Menschen.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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Kriegsende im Wendland
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Es war ein einmaliger Vorgang, daß kurz vor dem Waffenstillstand, am 2. und 3. Mai 1945, eine vollständige deutsche Division mit einer Gesamtstärke von etwa 11.000 Mann, die soeben noch gegen die Sowjets gekämpft hatte, bei den Amerikanern in Gorleben kapitulieren durfte und sogar von amerikanischen Pionieren mittels Sturm- und Fährbooten über die Elbe auf das amerikanisch besetzte Ufer herübergeholt wurde (trotz der Absprache Eisenhowers mit Stalin!). Natürlich besaß die ZV-Division (bei den Amis V2-Division genannt) nur noch etwa 2.500 Mann, alle anderen waren Soldaten aus mehr oder weniger großen Trümmereinheiten, die sich einfach dem Sog der abziehenden Einheiten der ZV-Division angeschlossen hatten. Nur mit Bewilligung durch das oberste Hauptquartier der Westalliierten in Reims durften die Amerikaner der 29. US-Infanteriedivision in Gorleben die Kapitulation der deutschen ZV-Division annehmen. Die hochrangigen Ami-Stabsoffiziere erkannten sofort, welch eine unermeßlich wertvolle Beute ihnen mit den Geheimdokumenten der V2-Überschallrakete (Aggregat A4) dort mit der ZV-Division in die Hände fiel. Keinesfalls wollten die Amis sich diese Beute entgehen lassen. Nur deshalb akzeptierten sie zähneknirschend die von den Deutschen gestellten Bedingungen. So wurde in aller Eile in Gorleben das Kriegsgefangenenlager eingerichtet, das dann am 4. Mai 1945 vom 333. Rgt., der 84. US-Infanteriedivision, in Verwaltung übernommen wurde. Da die 84. US-ID ab 4. Mai 1945 den gesamten Elbuferabschnitt an Neu Darchau/Elbe bis stromaufwärts Altenzaun/Elbe übertragen bekam, schickte sie alle deutschen Soldaten, die sich in ihrem Sektor vor den Sowjets auf das westliche Ufer gerettet hatten, in das Gefangenenlager Gorleben. Ergänzend wird in diesem Buch auch das Geschehen im Sektor der 102. US-ID im Abschnitt Tangermünde geschildert. Die dort über die Elbe geflüchteten deutschen Soldaten landeten aber nicht im Gefangenenlager Gorleben.Das erste Buch mit dem Titel Kriegsende im Wendland und mit dem Untertitel Erlebte Geschichte. Eine zeitgeschichtliche Momentaufnahme. beinhaltet die persönlichen Erlebnisse des Autors in Form eines Gedächtnisprotokolls. Die militärgeschichtlichen Ereignisse werden in drei separaten Abhandlungen geschildert, alle unter dem Haupttitel Kriegsende im Wendland, jedoch mit folgenden Untertiteln:2. Buch Brückenkopf Lenzen ,3. Buch Vorstoß der 5. US-Panzerdivision, Brückenkopf Dömitz ,4. Buch Gefangenenlager Gorleben .Dieses ist das 4. Buch aus der Reihe der vier vorstehend genannten Bücher.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.09.2019
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